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Geboren am 8. Juni 1938 in Pforzheim (Deutschland)
Von 1963 bis 1983 Atelier in Paris
Lebt und arbeitet seit 1981 in New York
1957-1961
Kunst + Werkschule Pforzheim
Jazzmusiker (Tenor-Sax, Oboe)
1960
Informelle Bilder
1961
Erhält den Schulpreis (Kunst) der Stadt Pforzheim
1962
Beginn der ausschliesslichen Verwendung von Schwarz und Weiss als bildnerisches Ausdrucksmitteli
1962-1963 Aufenthalt in Barcelona, Spanien
1964-1967
Besuch der Ecole des Beaux Arts, Paris
Geometrische Versuche münden in Hard-Edge-Malerei
1968
Erste Einzelausstellung in der Galerie Daniel Templon, Paris
Systematisierung des Bildinhaltes
1969
Veröffentlichung des visuellen Buches 'Artiaficiata I'
Erste Zeichnungen mit dem Computer
Gründungsmitglied des Seminares 'Art et Informatique', Universität Vincennes, Paris
1971
Erste Einzelausstellung von Computer generierten Arbeiten in einem Museum
ARC, Museé d'Art Moderne de la Ville de Paris, Frankreich
1972
Sequenzielle Computerzeichnungen entstehen
Beginn der Arbeiten an festgefügten Strukturen: dem Würfel
1973
Erhält Auszeichnungen bei World Print Competition-73, San Francisco und auf der 10. Biennale in Ljubljana
1977
Beschäftigung mit dem 4-D Hyperwürfel und Graphentheorie
1980
Werkphase: 'Divisibility', Würfelteilungen
1982
Quasi-organischen Wachstumsprogramme am Würfel
1987
Erste Retrospektive Ausstellung, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
Erneut Arbeiten mit dem 4-D Hyperwürfel. Vier-dimensionale Rotation als Zeichengenerator
1989
Ausdehnung der Arbeit auf den 5-D und 6-D Hyperwürfel. Rotation sowie Projektion sind Zeichengeneratoren
1990
Erhält die 'Goldene Nica' beim Prix Ars Electronica in Linz und den 'Camille Graeser Preis' in Zürich
1991
Werkphase: Laserglyphs, Diagonal-Wege durch den 6-D Hyperwürfel werden mit einem Laser aus einer Stahlplatte geschnitten
1994
Die erste umfangreiche Monographie über Manfred Mohr erscheint im Waser-Verlag, Zürich
1997
Wurde zum Mitglied der American Abstract Artists gewählt
Erhält ein Artists' Fellowship von der New York Foundation for the Arts
1998
Wurde zu 'Pioneering Artists' ausgewählt, Siggraph Orlando, Florida
Verwendung von Farbe (nach über drei Jahrzehnten schwarz / weiss), um durch Differenzierung die Komplexität in der Arbeit aufzuzeigen
2002
Entwickelt und baut kleine PC's für sein Programm "space.color.motion" und seit 2004 auch für Programm "subsets.motion"
Die resultierenden Bilder werden in realtime auf LCD Flachbildschirme in langsamer, nicht repetitiver Abfolge visualisiert
2006
Erhält den Kunstpreis d.velop digital art award [ddaa] (für digitale Pionierarbeit und geometrische Originalität), Köln / Bremen
2007
Entwickelt das Programm "klangfarben". Es umfasst Bilder und Animationen die auf dem 11-dimensionalen Hyperwürfel aufbauen und dessen Diagonalwege als Kompositionselemente verwendet
Das Programm läuft auf einem PC und die resultierenden Bilder werden in realtime auf zwei quadratischen LCD Flachbildschirmen in langsamer, nicht repetitiver Abfolge visualisiert